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Farbvarianten, Auswahl-Linienzucht

 

Farbvarianten

Schaut man sich Kornnattern an, so sieht man, dass sich die Wildfarbe aus
drei Hauptfarben zusammenstellt: Rot (Erythrin), Schwarz (Melanin) und Gelb
(Xanthin). 
Genetische Mutationen beeinflussen diese Farbpigmente, je nach Gen
unterschiedlich, sodass sich der Phänotyp verändert. Einige Gene verhindern
die Ausprägung von Pigmenten (A- bzw. An-), andere vermindern sie nur
(Hypo-). Manchmal geht mit Verminderung oder Ausschalten einer Farbe auch
das vermehrte Erscheinen von anderen Farben ( Hyper-) einher.
Im folgenden Teil wollen wir auf die einzelnen Farbformen und ihre
Erscheinung eingehen.

Auswahl-/Linienzuchten

Neben den genetisch veranlagten Veränderungen des Phänotypes gibt es noch die Auswahl-, bzw. Linienzucht. Hier wird nach äußerlichen Merkmalen entscheiden, welche Tiere gutes Potential haben. Die Ausprägung eines Merkmals wird verstärkt oder gefestigt, indem nur die Tiere zur Zucht herangezogen werden, die dieser entsprechen. Durch Auskreuzen verwässert sich die Merkmalsausprägung oft. Dies ist jedoch unumgänglich, wenn man in der Linie eine Blutauffrischung vornehmen oder die Merkmalsausprägung verändern will.

Wie schon im Genetitktext angesprochen, kann kein Tier „het Auswahlzucht“ sein, da diese zwar auch oft auf rezessiven Genen beruhen, aber die Auswahlzucht selber nicht genetisch vererbbar ist.
Es gibt Auswahlzuchten, die rein nach der Optik eingeordnet werden und welchen, die einen bestimmten Ursprung (eine Linie) haben. Nur Tiere, die dieser Linie entstammen, dürfen dazu gezählt werden.